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Gebäudeschadstoffe | Fotodatenbankmenue

PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe)

Innenraum: PAK-haltige Pappen

Holzbalken in älteren Gebäuden wurden  teilweise zum Feuchtigkeitsschutz mit Teerpappe abgedeckt.

Dieser Holzbalken im Dachstuhl wurde mit Teerpappe beschichtet. Auf der Teerpappe liegt ein Lattengerüst als Träger für den Putz.

Aufgebrochen Fußbodenbelag. Unterhalb des Estrichs befindet sich eine Dampfsperre (schwarz). In älteren Gebäuden sind Dampfsperren auf Teerbasis. Heute verwendet man PAK-freie bitumenhaltige Materialien.

Teerpappe wurde früher zum Feuchtigkeitsschutz als Ummantelung von Rohren verwendet.

Innen: PAK-haltige Kleber

Kleber für Parkettböden wurden früher auf Teerbasis hergestellt und enthalten PAK.

Teerklebstoffe für Parkettböden wurden üblicher weise bis in den frühen 1950'ern verwendet. Wie andere Teerprodukte auch, sind hohe PAK-Konzentrationen mit Benzo[a]pyren-Gehalten bis zu mehreren tausend mg/kg zu erwarten. Ab den 1950er Jahren wurden die Klebstoffe auf Teerbasis nach und nach durch die noch heute üblichen Klebstoffe auf Polymerbasis ersetzt. Für Stabparkett wurden Klebstoffe auf Teerbasis vereinzelt noch bis spät in die 1970er Jahre eingesetzt. Darüber hinaus bis etwa 1980 konnten auch in Bitumenklebern noch bedeutsame Teerbestandteile enthalten sein.

Neben Asbest kann Floor-Flex-Kleber auch PAK enthalten.

Innen: PAK-haltige Holzschutzmittel

Mieterabteil ca. 1970'er errichtet. Die Holzlatten wurden mit einem teerhaltigen Mittel behandelt.

Nahaufnahme des vorherigen Bildes.

Innen: Deckenschlacken

Bei diesem Gebäude wurde schlackenhaltige Bauschutt zur Füllung der Zwischenräumen der Deckenbalken verwendet (siehe nächstes Bild).

Nahaufnahme des vorherigen Bildes. Neben Ziegelbruch, Mörtel und Schlacke enthält die Deckenfüllung PAK-haltige Teerpappe.

Deckenfüllung am Dachboden. Der Bauschutt enthält PAK-haltige Teerpappe.

Deckenfüllung aus Schlacke. Die Abdeckung besteht aus Teerpappe.

Innen: Teerkork

Teergetränkte Korkplatten wurden in erster Linie für Kühl- und Lagerräume in Industrie und Gewerbegebäuden verwendet. In diesem Beispiel ist die Teerkorkschicht direkt auf die Decke angebracht. An manchen Stellen hat sie sich bereits abgelöst. Hinter den Wandfliesen befindet sich ebenfalls eine Teerkorkschicht. Mitunter findet man Teerkork auch zwischen zwei Mauerwerkschichten.

Nahaufnahme der gleichen Decke (siehe vorheriges Bild).

Aussen: Dachpappe

Dachpappen sind mit Bitumen oder Teer beschichtete Filzpappen, die oftmals mit Sand oder Kies bestrichen sind. Bis etwa Anfang der 1970er Jahre wurden Dachpappen auf Teerbasis eingesetzt. Solche Dachpappen enthalten hohe Konzentrationen an PAK.

Moderne auf Bitumenbasis hergestellte Dachrollbahnen. Durch Erhitzen des Bitumens werden die Kanten abgedichtet. Dachpappen liegen manchmal mehrlagig übereinander. Insbesondere die ältesten (untersten) Schichten können teerhaltig sein.

Bei Flachdächern befindet sich manchmal Dachpappe unterhalb einer Kiesschicht

Nahaufnahme eines mit Dachpappe beschichteten Daches.

Bitumenprodukte gelten heute als umweltverträglich und sind nur als schädlich anzusehen wenn Teerprodukte beigemischt sind. Seit den 1970'er Jahren ist der Einsatz von Teer in den alten Bundesländern im öffentlichen Straßenbau nicht mehr zugelassen. Dies trifft für die neuen Bundesländer erst ab 1990 zu. Bei diesem Beispiel im Osten von Berlin wurde berichtet, dass der Dachbelag aus Osteuropa importiert wurde. Der Dachbelag besteht aus beschichtetem Aluminium (siehe nächstes Bild). Aufgrund der Herkunft und des Alters wird eine PAK-Belastung vermutet. Dachbelag aus schwarz beschichtetem Aluminiumblech.

Nahaufnahme des gleichen Dachbelags (siehe vorheriges Bild). Dachbelag aus schwarz beschichtetem Aluminiumblech. Alter und Herkunft deuten auf einen möglichen PAK-Gehalt hin.

Aussen: Sonstige PAK-haltige Materialien

Potenziell PAK-haltige Schicht im Übergansbereich einer Dachlücke.

Nahaufnahme des vorherigen Bildes.

Teerpechhaltige Lacke wurden früher für Anstriche im Freien, als Schutzanstrich im Erdreich auf Stahl, Beton oder Mauerwerk verwendet.

Auch bei Schwarzdecken wurde früher Teer anstatt Bitumen verwendet. Alte bis 1970'er verleget Teerdecken weisen z.T. sehr hohe PAK-Gehalte auf. Moderne Asphaltbelag enthält in der Regel < 100 mg/kg PAK.

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